Kampagne für einen innovativen Freizeitpark

Stadtrat Julien Ferrat mit dem Plakat der Kampagne für einen innovativen Freizeitpark

[Pressemitteilung vom 11. März 2019]

Die Mannheimer Volkspartei (MVP) startet eine Kampagne für einen innovativen Freizeitpark im Mannheimer Stadtgebiet. Ziel ist ein kommunaler Vergnügungspark nach dem Vorbild von „Liseberg“ im schwedischen Göteborg und „Tivoli“ im dänischen Kopenhagen. Im Fokus steht der finanzielle Nutzen im Hinblick auf die Stadtentwicklung und Tourismusförderung. Mit 500 Plakaten will die MVP die Bürger über ihr Kampagnenziel informieren.

„Der kommunale Vergnügungspark ,Liseberg’ konnte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 1,219 Milliarden SEK (umgerechnet 116 Mio. €) erwirtschaften. Dies war letztendlich ein Gewinn nach Steuern in Höhe von 91 Mio. SEK (umgerechnet 8,6 Mio. €). Der kommunale Vergnügungspark ,Tivoli’ konnte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 1,293 Milliarden DKK (umgerechnet 173 Mio. €) erwirtschaften. Dies war letztendlich ein Gewinn nach Steuern in Höhe von 78,5 Mio. DKK (umgerechnet 10,5 Mio. €)“, erklärt Stadtrat Julien Ferrat.

Zu diesem Themenkomplex hat Stadtrat Ferrat eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Hierbei bemängelt die MVP die Schwerpunktsetzung der Stadt Mannheim. „Ein Freizeitpark nach skandinavischem Vorbild würde jährlich Millionen in die Stadtkasse bringen. Stattdessen werden insgesamt 240 Millionen an Steuergeldern für die Sanierung vom Nationaltheater Mannheim (NTM) verschwendet“, so Ferrat.